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Charlie Chan im Zirkus – Die Kritiken

Charlie Chan at the Circus - dvd Charlie Chan auf Urlaubsreise mit der ganzen Familie und die Kinder laufen im Zirkuszelt der Größe nach sortiert am Ticketabreißer vorbei. Der Älteste, natürlich Lee (Keye Luke), hat die Rasselbane im Griff, ruft sie zusammen und tatsächlich kommen alle angewetzt. Wer ergreift sofort Partei für den Zirkus und drängt Charlie dazu bei der Polizei zu intervenieren? Natürlich die Kinder!
Dazu Tim und Tiny (George und Olive Brasno), die als Co-Stars beim Publikum Sympathiepunkte für den Zirkus sammeln, sind in allen wichtigen Szenen dabei. Die Kleinen sind eindeutig die Größten in „Charlie Chan im Zirkus“!
Dazu mit San Toy (Shia Jung) eine Liebelei für Lee und ein Gorilla als mutmaßlicher Mörder, keine 3 Jahre nachdem „King Kong“ über die Leinwand tobte.
Wunderbare Unterhaltung, die im Winterlager des „Al G. Barnes“ Zirkus gedreht wurde. Und das ist nicht alles …

Charlie Chan at the Circus - Lobbycard 3Die Kritik findet das Schauspiel in Ordnung:

»Variety«, vom 18. März 1936, findet Chans Brut für einige Lacher gut und die Brasnos kämen dem Film zugute.
»Paimanns Filmlisten«, vom 2. Oktober 1936, hatte etwas Mühe, findet die Darstellung zumindest „Anständig“, die Regie sogar flott.
»Leonard Maltins Movie Guide« (Plume, 2005) muss sich kurz fassen und findet das Wort „gefällig“.

Charlie Chan im Zirkus (worum gehts?)

Charlie Chan at the Circus - Poster 3 (CHARLIE CHAN AT THE CIRCUS, USA, 1936, 20th Century/Fox Film Corporation)

Familie Chan auf Urlaubsreise besucht einen Zirkus. Doch der Gorilla ist los und der Zirkus-Miteigentümer stirbt an Genickbruch – sollte man meinen. Charlies Familie möchte den Zirkusleuten helfen und so reisen Lee und sein Vater mit zum nächsten Auftritt. Und der Mörder schlägt wieder zu …

Charlies Familie hat Freikarten für den Zirkus erhalten. Joseph Kinney, 50%-Eigner, hat ihnen die Karten verehrt, weil er Charlies Rat bezüglich einiger Drohbriefe sucht. Der Detektiv hat seiner Frau versprochen, das nichts den Urlaub unterbrechen wird, aber er erklärt sich zu einem kurzen Treffen bereit, während die Vorstellung läuft.
Kinney tut derweil alles um sich bei allen Zirkusleuten unbeliebt zu machen. Das ganze endet in einer Schlägerei in der Mitbesitzer Gaines zu Boden geht. Der Gorilla-Dompteur verliert dabei den Schlüssel zum Affenkäfig – eine Hand greift zu, ehe jemand etwas bemerkt.
Als Charlie pünktlich am Bürowagen ankommt, findet er diesen verschlossen vor, obwohl durch die obere Luke Licht zu sehen ist. Gaines und einige Zirkusleute kommen vorbei. Der Kleinste von ihnen wird hochgehoben, um von oben einzusteigen und den von innen verriegelten Wagen zu öffnen.
Sie finden Kinney mit gebrochenem Genick am Boden liegend. Charlie stellt fest, dass die Drohbriefe, die ihm der Mann vorher gezeigt hatte, nicht mehr in der Innentasche des Jacketts stecken.
In der Zwischenzeit stellen die Dompteure fest, dass der Gorilla aus dem Käfig geflohen ist, und suchen das Gelände ab. Lee ist dem Tier schon begegnet und warnt seinen Vater, doch der lässt sich nicht beunruhigen. Statt dessen untersucht er Haare am Fenster des Zirkuswagens, die nicht von einem Menschen stammen. Als sie draußen Affenspuren entdecken wird Charlie von dem Gorilla angesprungen, doch die Dompteure kommen gerade rechtzeitig um das Tier zu beruhigen.
Charlie Chan im Zirkus - dt TitelDie Polizei trifft ein und Charlie verabschiedet sich. Noch in der Nacht ist die Chan-Familie am Packen, denn anderntags soll ihre Urlaubsreise zum Grand Canyon führen. Eine junge Dame vom Zirkus, mit der die ganze Familie schon vor der Vorstellung Freundschaft geschlossen hat, erscheint im Hotel.
Da die Polizei Gaines und viele Leute verhaftet hat kann der Zirkus nicht weiter reisen. Der endgültige Bankrott droht. Sie hoffen auf Charlies Hilfe. Sofort stimmen die Kinder dafür und auch die Frau des Detektivs, als oberste Richterin, gibt ihr Einverständnis. So findet sich Charlie wenig später auf dem Polizeirevier und bringt den Leutnant auf die Idee, das sich der Schuldige am ehesten dort verrät, wo er sich am sichersten fühlt: Im Zirkus, bei der täglichen Routinearbeit.
Die Polizei lässt vorerst alle frei und der Zirkus reist weiter zur nächsten Station. Charlie und Lee sind dabei, leider auch der Mörder …