Trara – heute Nacht auf hr: Die „Ladykillers“ sind wieder schwarzhumorig unterwegs.
In der Nacht des 13.5. läuft „Gosford Park“ auf hr: Ein amerikanischer Produzent hat andauernd „Charlie Chan in London“ im Kopf. Nebenbei Leben und Tod auf englischem Landsitz.
Auf Sat1gold läuft weiterhin vormittags Bonanza, gelegentlich ist Sen Yung („Jimmy Chan“, Charlies Sohn Nummer 2) mit dabei, z.B. 15.5. in „Der übereifrige Steuereintreiber“ oder am 16.5. in „Böse Nachbarn“ oder 28.5. in „Der Smaragd“.
In „Der große Coup„, Freitag Nacht 16.5. im Ersten, spielt dann Benson Fong („Tommy Chan“, Charlies Sohn Nummer 3) mit.
Etwa zu der Zeit in der Ross Martin die Hauptrolle im TV-Film „Charlie Chan: Ein wohlgehütetes Geheimnis“ spielte, drehte er mit Peter Falk „Columbo: Mord in Pastell„, zu sehen auf RtlCrime am 26.5. kurz vor Mitternacht.
Am 29.5. nachmittags darf auf Arte gelacht werden, es ist Stan & Olli Zeit!
„Der Schrecken vom Amazonas“ treibt am 1.6. abends auf „Sky Nostalgie“ sein Unwesen.
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Drei, zwei, eins
MGM versüßt uns mit „Eins, zwei, drei“ das Frühstück am 18.4. oder das Mittagessen am 27.4.
Zur selben Uhrzeit aber bereits am 20. April auf ARD macht sich „Das schwarze Schaf“ daran, einen Mordfall zu lösen. Am Abend des selben Tages bricht auf 3sat der „Goldrausch“ aus.
Victor Sen Young, der als Charlies Sohn Nr. 2 bestens bekannt ist, kocht in „Bonanza“ auf der Ranch, z.B. in „Spanisches Intermezzo“. Die Serie läuft zur Zeit vormittags auf Sat1 Gold.
Ein deutscher Serienklassiker verwurstet zu einem Spielfilm, das ist „Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino“. Auf 1plus am 20.4. saust das Raumschiff am 23.4. durch mdr und BR und am 26. auf 1Festival.
„Der Mann, der Liberty Valance erschoss“ ballert auf 7maxx am 27. April.
Die Piraten sind los auf arte am Nachmittag des 1.5. in „Der Herr der sieben Meere“
Frühjahr, Sonne und kaum s/w
Die Sonne lockt uns alle nach draußen, da gibt es auch nicht viel schwarz/weißes was man unbedingt sehen müsste.
MGM bringt immerhin mal einen Klassiker wie „Eins, zwei, drei“, am 2.4., um 09:05.
Mitte des Monats wiederholt man „Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin“ (18.4. – 04:45)
Sonst ist wenig los. Keye Luke (Charlies Sohn Nummer Eins) tritt als Gast bei MacGyver auf: RtlNitro, 17.4. um 17:40 (wh Freitag)
Klassiker von gestern und vorgestern
Fangen wir heute nachmittag an: MGM macht um 15:10 Uhr gute Laune mit „Eins, zwei, drei“ (Wh. 2. April).
Weiter geht es erst am nächsten Samstag, 22.3., auf RTL Nitro. Um 9:00 Uhr früh ermittelt Columbo bei einem „Mord in Pastell“ (Wh Sonntag früh), mit dabei ist Ross Martin, der damals zur selben Zeit als Charlie Chan für „Ein wohlgehütetes Geheimnis“ vor der Kamera stand.
Am Sonntag mittag geht es auf TNT weiter mit „Casablanca“ und anschließend „Die Spur des Falken“.
Frühstück mit demselben Sender am 28.3. vorprogrammieren, denn um 6:00 Uhr gibt es „Arsen und Spitzenhäubchen„. Am selben Abend wird MGM zur besten Sendezeit „Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin“ wiederholen.
Ab 2.4. sind die „Ladykillers“ wieder unterwegs, zunächst im Ersten, anschließend auf Reise durch die Dritten.
Durch den Westen zu den Sternen
Voll Schwarz/Weiß geht es los in den Weltraum.
EinsPlus schickt bis Ende Februar praktisch täglich „Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino“ in den Äther. Zusammengeschnitten, ja, aber besser als schlechte SF 🙂
MGM beendet den Februar Freitag Mittag mit „Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin“ (der Film nudelt momentan offenbar auf Endlosschleife).
Samstag Nacht, 1. März, reiten „Die glorreichen Sieben“ im Ersten. Im BR3 wird zeitgleich „Die Caine war ihr Schicksal“ auslaufen.
Mit „Die Mumie“ bringt 3Sat Mitte März ein Schmankerl (16.3. / 22:30).
Schwarz/weiß im Februar
Wenn schon kein Weiß auf Straßen, Gärten und Feldern, dann wenigstens s/w in der Glotze.
ARTE startet am 2.2. das Abendprogramm mit „Zwölf Uhr mittags„.
Die ARD beschert am 5.2. in aller Frühe eine Schnittfassung von „Raumpatrouille Orion„; der „Rücksturz ins Kino“ macht hungrig auf die Serie.
MGM steuert nur eine Stunde später „Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin“ bei, WH am 13.2.
Auf TNTfilm geht es am 9.2. zum Frühstück mit „Casablanca“ weiter und am nächsten Tag wartet zu ähnlicher Zeit „Chaplin„.
Einen echten Leckerbissen bringt ARTE dann am Mittwoch, 12.2. im Spätprogrammm. Um 23:00 erwartet uns die restaurierte Fassung von „Das Cabinet des Dr. Caligari“.
Wer mit dem Somnambulen wach bleiben will, kann sich wenig später auf „Die Spur des Falken“ setzen (TNTfilm) und den Vormittag auf MGM mit „Eins, zwei, drei“ beginnen. So kanns weiter gehen.
Warum liefen in Deutschland nur 26 Charlie-Chan-Filme?
Zur klassischen Charlie Chan Serie der 1930er und 40er Jahre gehören 44 Filme. Synchronisiert wurden in den Siebziger Jahren jedoch nur 26.
Wie kommt das?
Alles verloren
Die Gründe sind sehr unterschiedlich und gerade der allererste wirkt in Zeiten des Internets, das nichts vergisst, so merkwürdig, als wären die Filme in der Antike entstanden: Fünf Filme galten zum Zeitpunkt der Synchronisierung als verloren, das heißt, es gibt keine bekannten Kopien – von Originalen gar nicht zu sprechen.
Das zur Drehzeit verwendete Filmmaterial war nicht so haltbar wie zehn oder zwanzig Jahre später. Die Filmstudios hielten an verschiedenen Orten noch Kopien bereit, doch dort gingen sie verloren, wenn schon nicht aus Nachlässigkeit dann wegen zweier Großfeuer in den dreißiger und fünfziger Jahren, in denen das entzündliche Material im Nu ein Raub der Flammen wurde. Diese Filme waren unter den ersten Fünf, abzüglich „The black Camel“ aber inklusive dem Ende 1934 gedrehten „Charlie Chan in Paris“. Eine Kopie von letzterem wurde leider erst einige Jahre nach der erfolgten Synchronisation für das deutsche Fernsehen doch noch gefunden und restauriert.
Macht -5 Filme mit fehlender Synchonisation.
Andere Zeiten
Der nächste Film mit fehlender Sync ist „Stadt in Dunkelheit“ von 1939, der den damaligen Fernsehverantwortlichen von der Thematik her vermutlich nicht in die Unterhaltungsschiene passte: -1
Viele Studios und ein Neuer
Als die Rechte für die Serie eingekauft wurden, verhandelte man mit 20th-Century/Fox wegen der ersten Hälfte der Filme. Für die übrigen 17 Filme, die bei Monogram entstanden waren, tat man sich offenbar nicht ganz so einfach. Die Rechte am Monogram-Archiv waren seinerzeit zwischen MGM und Warner Bros aufgeteilt worden: Vor Mitte 1945 entstandene Filme kamen zu MGM, spätere zu Warner. Die Gründe für den gescheiterten Rechtekauf sind nicht ganz klar, möglicherweise gefiel den Verantwortlichen bei diesen Streifen die oft merkliche Kriegsthematik nicht, jedenfalls wurden die 6 MGM-Filme nicht angetastet: -6
Den Wechsel der Hauptdarsteller, nach dem Tod von W. Oland zu S. Toler, hielt man dem Zuschauer für vermittelbar, angesichts der Qualität der Fox-Filme sicherlich zurecht. So fiel es nicht schwer, die ersten 5 Filme, die Warner Bros im Angebot hatte einzukaufen, spielte doch auch hier Toler in der Hauptrolle. Die übrigen Streifen, mit Roland Winters, blieben jedoch aussen vor: -6
Somit ergibt sich eine einfache Rechnung: 44 Filme – 5 – 1 – 6 – 6 = 26 synchronisierte Filme