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Buch 4: Das schwarze Kamel

buch-the-black-camelEin Kamerateam will auf Hawaii letzte Aufnahmen für einen Film drehen, in dem Schauspielerin Shelah Fane die Hauptrolle spielt. In ihrem Leben ist jedoch seit Jahren einiges in Unordnung, besonders nach dem Tod eines ihr nahe stehenden Hollywood-Stars. Nun wird sie selbst in Ihrem Haus am Strand von Waikiki getötet und Charlie Chan leitet die Ermittlungen.

Mit dabei ist ein undurchsichtiger Wahrsager und Charlies übereifriger Helfer Kashimo, Prototyp für die Chan-Kinder in den Filmen. Im Gegensatz zum Film von 1931 werden die Ermittlungen komplett vor dem Leser ausgebreitet und es gibt keinen Anschlag, weder auf den Maler noch auf Charlie. Auch die Ähnlichkeit im Aussehen der beiden Brüder ist eher klein, so dass nicht derselbe Fehler begangen wird, eine offensichtliche Verbindung aufzubauen, die niemand bemerken will.

Das Schwarze KamelDas schwarze Kamel aus dem Titel bezieht sich auf einen Spruch von Charlie, als er den Tod der Schauspielerin verkündet: »Der Tod ist ein schwarzes Kamel, das ungebeten vor jeder Schwelle kniet. Heute Abend schwarzes Kamel kniete hier.«

Die Fortsetzungsgeschichte »THE BLACK CAMEL« erschien in der „Saturday Evening Post“ zwischen 18. Mai und 22. Juni 1929, anschließend als Buch bei Bobbs-Merrill (Indianapolis, 1929). Realer Hintergrund der Story ist der mysteriöse Tod von Filmemacher William Desmond Taylor Anfang der 1920er Jahre. Der Roman wurde nicht nur 1931 verfilmt, sondern bildet auch die Basis für »Charlie Chan in Rio« (1941), für den die Handlung angepasst wurde.

Charlie Chan und das Übersinnliche

DVD The Black Camel  Im Film waren die 1930er noch die Zeit der großen Seancen und die Spiritisten hatten Hochkonjunktur, ehe ab Ende der 1940er die technischen Gadgets und Größenwahnsinnige Gangster das Zepter an sich rissen.

Charlie traf einige Male auf Hellseher und ihre Medien, die zumeist eindeutig Hochstapler waren, doch es gibt Ausnahmen und nicht jedes außergewöhnliche Ereignis lässt sich zu vollster Zufriedenheit lösen. Einige Beispiele:

Ein bekannter Wahrsager, gespielt von Bela “Dracula” Lugosi, reisst in “Der Tod ist ein schwarzes Kamel” (1.02) die Vorhänge der Vergangenheit mit einer leuchtenden Kristallkugel auseinander. Eine für die damalige Zeit außerordentlich gut photographierte Szene, gleich zu Beginn des Films, die mit ähnlichen Sequenzen, z.B. aus “Die Mumie” konkurriert.

Filmkurier Das Geheimnis der MumieIn “Charlie Chan in Ägypten” (1.08) gibt es einen “Spuk” im Pharaonen-Grab, der jedoch am Ende als Abschreckungsmaßnahme des Mörders enttarnt wird.
Weitere Vorfälle lassen sich keineswegs so einfach erklären, so die leuchtenden Augen der löwenköpfige Göttin “Sachmet” oder die verlöschenden Lichter, gleich nachdem Professor Arnolds Leiche im Sarkophag gefunden wurde. Die Aura übersinnlicher Mächte wirkt in diesem Film ausserordentlich atmosphärisch.

Bald darauf wird “Charlie Chans Geheimnis” (1.10) bei einer getürkten Seance gelüftet. Das Medium und der Wahrsager in diesem Film bestehen auf ihren okkulten Kräften, obwohl auch sie sehr irdische Technik für Effekte einsetzen.

Bei “Charlie Chan auf der Schatzinsel” (2.03) werden Illusion und Wahrsagerei in einen Topf geworfen, der Erpresser/Mörder warnt seine Opfer über Horoskope. Die Seance-Szene wirkt zumindest heute grotesk bis lächerlich.
Die Gedankenlesende Eve Cairo jedoch ist außerordentlich berückend. Die Entlarvung des Mörders am Ende wunderbar montiert, auch wenn die Szene heftig verliert, wenn man darüber nachdenkt, dass Charlie das ganze einfacher hätte auflösen können.

Charlie Chans Secret - LobbycardKaum befindet sich “Charlie Chan auf dem Schatzsucherschiff” (2.09) gibt es auch schon Mord. Verübt von einem als Pirat Black Hook verkleidetem Mann, der das schwache Herz der älteren Schatzsucherin ausnützt. Die kurze Sequenz mit dem Karnevalskostüm, dem Holzbein und dem Enterhaken an der Tür ist herrlich surreal.

Schwarze Magie” (3.03) ist keineswegs im Spiel in gleichnamigem Film, sondern ein Seance-Verantstalter, der in einer gelungenen Anfangsszene das zeitliche segnet. Seine Hilfsmittel sind noch trivialer als auf der Schatzinsel und jagen wirklich niemandem mehr einen Schauer über den Rücken. Außer Birmingham Brown, der auch schon im Vorgängerfilm “Die chinesische Katze” über ein Skelett stolpern musste.

Besser ein Remake als gar kein Chan

DVD The Black Camel Drehbuch-Recycling ist für Hollywood nichts neues.
Stummfilme wurden als Tonfilm neu aufgelegt, schwarz-weisses in Farbe, europäische Geschichten amerikanisiert, 2D als 3D wiedergeboren, Blockbuster als ReStart-Blockbuster und es wird so weiter gehen. Nicht dass man das Original zwangsläufig wiedererkennen muss – aber in Charlies Fall lagen die Remakes zeitlich so dicht beeinander, dass manch Zuschauer schon in den 1930/40er Jahren ins Grübeln gekommen sein dürfte.

Zunächst verfilmte 20th-Century/Fox fünf der sechs Charlie Chan Bücher neu, wovon 3 der alten Filme von Fox selber stammten:

  • Behind that Curtain (1929) – Charlie Chan’s Chance (1932)
  • House without a Key (1926) – Charlie Chan’s Greatest Case (1933)
  • The Chinese Parrot (1927) – Charlie Chan’s Courage (1934)
  • Charlie Chan carries on (1931) / Eran Trece (1931) – Charlie Chan‘s Murder Cruise (1940)
  • The Black Camel (1931) – Charlie Chan in Rio (1941)

Hamilton MacFadden war Regisseur von “The Black Camel” und spielte eine Mini-Rolle als Regisseur der Crew-im-Film. Im Remake “Charlie Chan in Rio” war er nur als Schauspieler dabei und dürfte geweint haben, wie man den Stoff 10 Jahre später so viel schlechter umsetzen konnte.

The golden Eye - LobbycardMonogram machte keine Remakes im engeren Sinn sondern arbeitete ältere Drehbücher um.
So startete der dritte Chan-Darsteller der Serie mit zwei gut abgehangenen Drehbüchern von Mr. Wong-Krimis. Mr. Wong war – ähnlich wie Mr. Moto – überhaupt erst wegen Charlies Erfolg als asiatischer Ermittler geschaffen worden. Und kaum hatte man mit “The golden Eye” schon fast einen Chan-Western gemacht, passte man für den Nachfolgefilm sogar ein Western-Skript an:

  • Mr. Wong in Chinatown (1939) – The Chinese Ring (1947)
  • Mr. Wong, Detective (1938) – Docks of New Orleans (1948)
  • Riders of the whistling Skull (1937) – The feathered Serpent (1948)

Docks of New Orleans Poster2

Drehbuchschreiber Oliver Drake schrieb nicht nur den Western “Riders of the whistling Skull” (lt. Jon Tuska, “In Manors and Alleys”, Greenwood, 1988), sondern bastelte das ganze selber zum Charlie Chan “The feathered Serpent” um. Schauspieler Robert Livingston war in beiden Streifen dabei.

Alles nichts gegen den Erfinder von Charlie Chan: Earl Derr Biggers veröffentlichte 1913 seinen Roman “Seven Keys to Baldpate”, der bis zu seinem Tod 1933 viermal verfilmt wurde, davon dreimal stumm, und bis 1947 folgten zwei weitere Remakes.

Vier Chans und eine Box

Charlie Chan Collection Teil 1Für Freitag war die “Charlie Chan Collection” angekündigt, Montag halte ich sie endlich in Händen: Die erste Charlie-Chan-Box mit deutsch synchronisierten Filmen. Kein billiges Vergnügen, aber Herausgeber Kochmedia hat seit den gelungenen vier Sherlock-Holmes-Boxen einen Vertrauensvorschuss.

Box-VergleichDas Box-Cover zeigt Warner Oland (schwarz/weiß) in derselben Pose wie auf der ersten Fox-Box (farbig), allerdings bekommen wir hierzulande die Filme sogar in chronologischer Reihenfolge. Wie auf dem Cover steht “4 Spielfilmklassiker auf 4 DVDs”:

London / ÄgyptenAußerdem mit drauf: “Eran Trece”, die spanische Fassung des verschollenen ersten Films der Serie “Charlie Chan carries on” (“Charlie Chan macht weiter”), mit dt. Untertiteln.

Die schwarzen Scheiben selbst sind weiß beschriftet. Enthalten ist jeweils eine selbstlaufende Bildergalerie, der englische Originalton sowie englische Untertitel (negativ: keine deutschen). Die Extras der Original-DVDs sind mit deutschen Untertiteln versehen worden, wer also mehr über Charlie wissen will erfährt eine ganze Menge in:

  • Charlie Chans Vermächtnis
  • Die Suche nach Charlie Chan
  • Der echte Charlie Chan

Paris / KamelDazu kommen:

  • Englischer Kinotrailer zu “Charlie Chan in London”
  • Englischer Audiokommentar zu “The black Camel”

Wer Karton erwartet hat, wird enttäuscht, die DVDs stecken jeweils in Slim-Hüllen deren Covers den Originalen nachempfunden sind (allerdings mit mehr schwarz-Anteil).
Insgesamt bleibt also etwas Steigerungspotential, denn auf der Box ist vorne wie seitlich “Teil 1” zu lesen: Fortsetzung folgt hoffentlich bald!

Charlie Chan: Der Tod ist ein Schwarzes Kamel – Die Kritiken

DVD The Black CamelNachdem Warner Olands erster Auftritt als Charlie Chan seit Jahrzehnten verschollen ist, startet die Serie für unsere Generation stets mit diesem Film. Vieles ist schon wie gewohnt: Die Familie hat ihren Auftritt, die Sprüche sitzen, die Ermittlungen laufen wie gewohnt und enden mit einer Versammlung aller (überlebenden) Verdächtigen. Einzig Charlies Assistent Kashimo irritiert ein wenig, da seine überzogenen Verrücktheiten nur dazu dienen seinen Boss aus der Reserve zu locken. Nach dieser Erfahrung ist es kein Wunder, dass Charlie später gegenüber seinen mit-ermittelnden Söhnen wesentlich ruhiger bleibt.

Der Kriminalfall selbst ist nicht außergewöhnlich aufregend, und bei dem so offensichtlichen Plotloch der sich ähnlich sehenden Brüder muß man schon beide Augen zudrücken. Die Außenaufnahmen von Hawaii bringen Stimmung. Licht und Schatten sind ein wichtiges Gestaltungsmittel, insbesondere bei der Kristallkugel-Szene früh im Film oder später, wenn Charlie zu den Verdächtigen tritt.

Das Schwarze Kamel

Allgemein wird hohe Qualität attestiert:
Die »Motion Picture Guide« platziert den Film im oberen Drittel der besten Chans und empfindet die Szene am Frühstückstisch als Highlight.
Auch »Leonard Maltins Movie Guide« (Plume, 2005) sieht den Film in der Top-Liga, lobt die Szenen aus Charlies Privatleben und die Besetzung überhaupt.
Charles P. Mitchell (»A Guide to Charlie Chan Films«, Greenwood, 1999) verweist auf Olands und Lugosis gutes Teamplay und positioniert den Film ebenso nahe der Spitze.

btw:
Der deutsche Titel ist nicht völlig aus der Luft gegriffen, wie die Episode “Death Is a Black Camel” aus der 2. Season der hierzulande unbekannten Serie “Crane” (1964) beweist.

Allerlei zu “Charlie Chan: Der Tod ist ein Schwarzes Kamel”

Originaltitel: »THE BLACK CAMEL« (dt. »Das schwarze Kamel«)
Laufzeit: 71 Minuten

Produktionszeitraum: April bis Mai 1931
Copyright: Fox Film Corporation, 27 Mai 1931
Premiere: Juni 1931; in Deutschland: 11.1.1978 (Bayerischer Rundfunk) unter obigem Titel

Charlies beste Sprüche:

Leider kann kleine Maus nicht so großen Schatten werfen wie Elefant.
Alle Füchse landen irgendwann bei Kürschner.
Bester Dudelsack kann nur dann klingen, wenn sein Bauch gefüllt ist.
Schwamm voller Löcher, trotzdem Schwamm hält Wasser.
buch-the-black-camel

Es spielen:
Warner Oland [Charlie Chan]
Sally Eilers [Julie O’Neill]
Bela Lugosi [Tarneverro]
Dorothy Revier [Shelah Fane]
Victor Varconi [Robert Fyfe]
Murray Kinnell [Archie Smith]
William Post, Jr. [Alan Jaynes]
Robert Young [Jimmy Bradshaw]
Violet Dunn [Anna]
J.M. Kerrigan [Thomas MacMaster]
Mary Gordon [Mrs. MacMaster]
Rita Rozelle [Luana]
Otto Yamaoka [Kashimo]

 

Wo kann man die Schauspieler hierzulande noch sehen?

Über Bela Lugosi muss man nicht viele Worte verlieren. Nach Auftritten vor ungarischen Kameras, ging es ab 1918 nach Deutschland, später USA. Mit dem Theaterstück “Dracula” und dem gleichnamigen Film war er einer der bekanntesten Darsteller überhaupt. Bis zu seinem Tod drehte er unzählige weitere Horrorfilme. “Die Schwarze Katze” (1934) sei im besonderen erwähnt.

Auch Victor Varconi stammt aus Ungarn und drehte bereits dort Filme, ehe er Anfang der 1920er in Deutschland vor der Kamera stand. Bald ging es nach Amerika. Im letzten Moto-Film “Mr. Moto und sein Lockvogel” von 1939 hat er einen Auftritt. Kleine Rollen auch in “Der Herr der sieben Meere” (1940 mit E.Flynn) oder in “Piraten im Karibischen Meer” (1942 mit J.Wayne) und “Wem die Stunde schlägt” (1943, G.Cooper, I.Bergman).

Murray Kinnell spielte 1934 in den Fortsetzungen “Charlie Chan’s Courage” und “Charlie Chan in London” sowie im Jahr darauf in “Charlie Chan in Paris”. Es folgten u.a. “Der Prinz und der Bettelknabe” (1937, mit E.Flynn) bevor seine Filmkarriere im selben Jahr mit “Mr. Moto und der Schmugglerring” ausklang.

William Post Jr. startete hier ins Filmbusiness, sehr oft trat er jedoch nicht auf, u.a. aber in Sherlock Holmes “Die Geheimwaffe” (1942).

Robert Young spielte z.B. in “Das Gespenst von Canterville” (1944)

Mary Gordon sieht man zwar häufig in kleinsten Auftritten wie in “Frankenstein” oder sogar “Charlie Chan in London”, aber bekannt ist sie zweifellos als Mrs. Hudson in der Sherlock-Holmes-Serie (mit Basil Rathbone).
Daneben sieht man sie in “Die tapferen Schotten” (1935, Laurel/Hardy) oder “Charlie Chan: Schatten über Chinatown” (1946).

 

Charlie Chan: Der Tod ist ein Schwarzes Kamel (worum gehts?)

(The black Camel, USA, 1931, Fox Film)

Hollywoodstar Shelah Fane ist in einen alten Mordfall verwickelt. Als sie heiraten möchte, holt die Vergangenheit sie ein und bald findet man sie erstochen auf. Ein Wahrsager als Helfer, ein lügender Ex-Ehemann und ein hoffnungsloser Maler komplizieren Charlie Chan die Ermittlungsarbeit, bei der er durch den übereifrigen Assistenten Kashimo zusätzlich behindert wird …

Der Tod ist ein schwarzes KamelEin sonniger Tag auf Honolulu. Man vergnügt sich auf dm Surfbrett, brutzelt in der Sonne oder – dreht einen Film am Strand. Das Team ist allerdings genervt. Shelah Fayne will ihre Szene nicht fertig drehen und so bricht der Regisseur die Arbeiten für diesen Tag ab.

Seit Shelah bei der Überfahrt den reichen Alan Jaynes kennenlernte, glauben alle zu wissen, woher ihre Launen kommen. An diesem Tag aber ist es die Ankunft des Wahrsagers Tarneverro, den sie extra aus Hollywood hat kommen lassen. Er soll ihr Rat geben, denn Alan Jaynes möchte, das Shelah Ihre Karriere hinwirft und so schnell wie möglich mit ihm abreist.

Im Royal Hawaiian Hotel wird Tarneverro derweil zu einem chinesischen Kaufmann gerufen. Dieser ist niemand anders als Charlie Chan, der dem Wahrsager, dessen Gewerbe auf der Insel verboten ist, verdeckt auf den Zahn fühlen möchte. Doch Tarneverro beweist detektivischen Scharfsinn, indem er das fehlende Polizei-Abzeichen an Chans Revers erahnt. Charlie lenkt das Gespräch auf den ungeklärten Mord an Hollywoodstar Denny Mayo, von vor 3 Jahren – geradezu hellsichtig, wie man bald sehen wird.

Wenig später verläuft Shelah Fanes Sitzung an der Kristallkugel nicht, wie sie es sich vorgestellt hat. In einer stimmungsvollen Szenerie, bei der die Gesichter nur durch die leuchtende Kugel erhellt werden, wird Shelah von den Schatten der Vergangenheit gepeinigt und gesteht Tarneverro, zur Tatzeit in Denny Mayos Haus gewesen zu sein.
Aufgewühlt kommt Sie nach Hause und erklärt, dass sie Alan Jaynes nicht heiraten könne. Gleich darauf holt sie ein Foto von Denny Mayo aus dem Schreibtisch und zerreißt es vor den Augen ihrer erschütterten Zofe Anna.

Alan Jaynes hat Nachricht von Shelahs Entschluss erhalten und streitet sich auf den Terrassen des Royal Hawaiian mit Tarneverro, den er als Urheber seines Unglücks ausgemacht hat. Chan, wegen des Rotarier Banketts im Hotel, verhindert Handgreiflichkeiten.
Da wartet schon die nächste Überraschung auf Charlie: Tarneverro frägt ihn, ob er abends noch einen Mörder verhaften könne, gibt sich aber verschlossen, da alles noch anders kommen könnte. Charlie kommentiert: „Sie löschen Feuer der Neugierde mit Handvoll Stroh!“

Die Gäste im Hause Shelah Fanes, finden die Gastgeberin am Abend tot im Pavillon. Chan wird gerufen und verlässt das Bankett. Auf dem Weg trifft er Tarneverro, der später noch Shelah aufsuchen wollte. Gemeinsam fahren sie zum Strandhaus. Der Wahrsager erklärt, mehr über das Mordmotiv zu wissen. Shelah habe ihm gestanden, den Mord an Denny Mayo beobachtet zu haben, aber keine Namen genannt.

Shelah wurde erstochen und auf den von ihrem Kleid abgerissenen Orchideen herumgetrampelt. Außerdem finden sich verdächtige Fußabdrücke vor dem Pavillon.
Charlie begrüßte die Gäste kryptisch: „Alte Weisheit sagt: Tod ist ein schwarzes Kamel. Kniet ungebeten vor jeder Schwelle. Heute Nacht kam schwarzes Kamel hier hinein.“