Charlie Chan in Paris – Die Kritiken

Charlie Chan in Paris Fox-DvdCharlie kommt von London nicht nach Hause, sondern reist nach Paris. Dort trifft er erstmals in der Serie auf Sohn Nummer 1 “Lee Chan” (Keye Luke).
Beinahe wäre der Film auf der Liste der Verschollenen Chans gelandet, erst in den 1980er Jahren fand sich in einem Tschechischen Archiv eine Kopie. Das “Museum of Modern Art” in New York schaltete sich ein und so konnte der Film restauriert und veröffentlicht werden.
Leider einige Jahre zu spät für eine deutsche Synchronfassung, so ließen die Rechteinhaber hierzulande die Gelegenheit verstreichen die Sprecher der beiden Hauptsprecher noch einmal zusammenzubringen.

Charlie ist im Vergleich zum vorherigen Film sogar noch präsenter. Das Zusammenspiel mit dem “neuen” Familienmitglied funktioniert grandios. Gut, dass der Film wiederentdeckt wurde und es hierzulande nun wenigstens eine deutsch-untertitelte Fassung gibt.

Charlie Chan in Paris StillEinige Stimmen dazu:

»Variety« vermerkt eine raffinierte Handlung, anhaltende Spannung und gute Geschwindigkeit.
Ken Hanke (»Charlie Chan at the Movies«, McFarland & Co, 1989) freut sich über den großen Fortschritt im Drehbuch gegenüber dem Vorgängerfilm.
Charles P. Mitchell (»A Guide to Charlie Chan Films«, Greenwood, 1999) sah hier einen Top-Chan.