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Der chinesische Ring (worum gehts?)

The chinese Ring Poster 1 (The Chinese Ring, USA, 1947, Monogram Film)

Hoher Besuch aus dem chinesischen Kaiserhaus im Hause Chan, doch noch vor Charlies Auftreten wird die Prinzessin in seinem Haus ermordet. Als klar wird, dass eine Million Dollar verschwunden ist, hat man ein Motiv, aber leider einen Mörder, dem weitere Menschenleben nichts bedeuten …

Eine Besucherin erscheint in Charlies Haus. Sie nennt Birmingham keinen Namen, sondern überreicht ihm den titelgebenden chinesischen Ring als Ausweis. In dem kurzen Moment bis der Hausherr erscheint wird sie durch das offene Fenster mit einem Luftdruckgewehr ermordet. Charlie findet ein Blatt, auf welches die Ermordete noch „Captain K“ kritzeln konnte, bevor sie starb.
Er benachrichtigt Sergeant Davidson und zeigt ihm den Ring, der auf eine hochrangige Person aus dem chinesischen Kaiserhaus hinweist. Im nächsten Moment ist man uneinig über die Mordwaffe, bis Charlie im Nebenraum ein der vermeintlichen Mordwaffe ähnliches, europäisches Modell vorführt.
Derweil steigt über das offene Fenster eine Reporterin ein und eilt, kaum das Sie die Tote gesehen hat ans Telefon. Von Birmingham alarmiert eilen die Anderen zurück und vereiteln das Gespräch mit der Redaktion. Davidson stellt die Reporterin, Mrs. Cartwright vor, mit der er am Vorabend noch ausgegangen war.
Sie kennt die Tote und hat sie kürzlich bei der Ankunft interviewt. Es handelt sich um Prinzessin Mei Ling. Schnell ist klar, das sie auf dem Frachter SHANGHAI MAID angereist war, Kommandant ist Captain Kong.
Man beschließt diesem möglichen „Captain K“ einen Besuch abzustatten, davor aber bindet Davidson die aufdringliche Reporterin mit Handschellen an einen Stuhl.
Captain Kong weiß praktisch nichts, zumindest, bis die Polizei gegangen ist und Captain Kelso erscheint. Sofort streiten die beiden um das Geld der Prinzessin, mit der sie Geschäfte gemacht hatten und jeder beschuldigt den anderen des Mordes.
In der Zwischenzeit erreicht Reporterin Cartwright das Hotel – am Handgelenk baumelt ein Stück des Stuhles – und durchsucht das Zimmer der Prinzessin. Als sich jemand an der Tür zu schaffen macht, versteckt sie sich im Abstellraum. Ein maskierter Mann stöbert im Schreibtisch. Bei lautstarkem Erscheinen der Polizei macht der Unbekannte sich davon, derweil der Reporterin ein schwerer Koffer auf den Kopf fällt und das Bewusstsein raubt.
Charlie und der Inspektor bemerken zwar, dass der Raum durchsucht wurde, aber ihnen entgehen zwei weitere Anwesende …

Charlie Chan beim Geheimdienst – Die Kritiken

Charlie Chan in the Secret Service TitleDer Film ist ein tiefer Einschnitt in die Chan-Kinogeschichte. Die Budgets von Monogram lagen weit unter denen von Fox, was sich nicht nur in billigen Sets und noch formelhafteren Drehbüchern bemerkbar machte. Hier waren Regisseure gefragt, die dafür berühmt waren ohne großes Hin und Her die erste Aufnahme durchzuwinken.

Wo die eine Zuschauerschicht wegfiel, weil sie ihre knappen Kino-Dollars nicht in „Billigheimer“ investierte, sorgte ein Komiker für garantierte Aufmerksamkeit nicht nur bei jüngeren sondern auch bei Afroamerikanischen Kinogängern: Mantan Moreland (1902-1973), beim Publikum längst bekannt und beliebt, wurde zum Co-Star der Serie und spielte, zunächst als Taxifahrer, später als Charlies Chauffeur, die Rolle des Birmingham Brown.

Manten Moreland Poster

Im besten Falle spielte Moreland den Kumpel der Chan-Söhne, der trotz seiner Furcht nicht zuschauen mochte, wie sie sich in Schwierigkeiten begaben. Er war einer, der wunderbar Kalauern konnte, am besten mit seinen alten Bühnenpartner Ben Carter (z.B. in “Ein fast perfektes Alibi”), Leute zum Lachen brachte, kiekste und manch klugen Spruch machte und regelmäßig das Schlußwort exerzierte.

Im schlechten Fall jedoch bekam Moreland nicht nur kein Material, a la „Hier hast du einen Curio Shop. Mach was Lustiges!“, schlimmer noch, immer wieder wurde der Stereotyp vom furchtsamen Schwarzen wiederholt. Wo Hollywood seinen afroamerikanischen Mitbürgern keine Hauptrolle erlaubte, beschäftigte es sie auch nur in limitierten Klischeerollen.

Wenn Tommy oder Jimmy auch den ganzen Film über nichts zustande bringen, dürfen sie am Ende doch noch eine kleine Heldentat vollbringen. Für Birmingham (oder seinen Cousin Chattanooga) gibt es keinen derartigen Ausgleich, sie sind höchstens dabei gewesen. Moreland durfte immer nur den augenrollenden, über jede Kleinigkeit entsetzten Hasenfuß spielen.

Charlie Chan in the Secret Service Still2Die einseitige Darstellung auch in anderen Streifen jener Zeit flog der Filmindustrie bald um die Ohren. Darunter litten dann aber auch die Darsteller, die ihre Kunst nur in jenem engen Rahmen hatten zelebrieren dürfen. Sie erhielten kaum weitere Engagements und ihre Filme wurden lange Zeit als minderwertig angesehen.

Das Mancher diese Chans deswegen ablehnt ist verständlich. Sie sind jedoch ein historisches Zeugnis, ein manchmal verblüffend unverstellter Blick auf das Hollywood und die Gesellschaft der 1930/40er Jahre. Beim zuschauen können wir heute viel mehr sehen und müssen all das und noch mehr einordnen.

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Kritiken zu Monogram-Chans sind selten positiv, daher:

»Variety« (12.1.1944) merkte als erster, dass das Drehbuch nicht zu den besten der Serie gehört, bemängelt lahme Regie und geschwätziges Material.
Ken Hanke (»Charlie Chan at the Movies«, McFarland & Co, 1989; S. 172ff) meint, der schlaffe und uninteressant konstruierte Plot mache Film und Zuschauer zu Gefangenem in diesem Haus.
Charles P. Mitchell (»A Guide to Charlie Chan Films«, Greenwood, 1999; S.106) sieht künstlich-wirkende Sets und hört käsige Recylcling-Musik, Monogram hätte die Serie mit einem echten Reinfall neu gestartet.
Für »Leonard Maltins Movie Guide« (Plume, 2005, S. 96) sind vor allem die geringeren Produktionsmittel allzu offensichtlich.
David Rothel (»The Case Files of the Oriental Sleuths«, BearManor Media, 2011, S. 78) hat Mitleid mit den Zuschauern, die sich schon bei früheren Chans über die langsame Story beschwerten.

Allerlei zu “Charlie Chan beim Geheimdienst”

Originaltitel: »CHARLIE CHAN IN THE SECRET SERVICE« (dt. wörtlich übersetzt)
Laufzeit: 65 Minuten

Produktionszeitraum: Anfang bis Mitte September 1943
Copyright: 8. Januar 1944, Monogram Film Corporation
Premiere: 14. Februar 1944

Charlies beste Sprüche:

  • Detektiv ohne Neugier ist wie Glasauge am Schlüsselloch – unnütz.
  • Kinder gehen durchs Leben mit Taktgefühl eines Tornados.
  • Mörder benützt immer Waffe die am besten kennt.
  • Verdacht wie Regen – fällt auf Gerechte und Ungerechte

Charlie Chan in the Secret Service Plakat

Es spielen:

Sidney Toler [Charlie Chan]
Mantan Moreland [Birmingham Brown, Chauffeur]
Arthur Loft [Agent Jones]
Gwen Kenyon [Inez Aranto ]
Sarah Edwards [Haushälterin Mrs. Hobbs]
George Lewis [Paul Aranto]
Marianne Quon [Iris Chan]
Benson Fong [Tommy Chan]
Muni Seroff [Peter Laska, Kammerdiener]
Barry Bernard [David Blake]
Gene Stutenroth [Louis Vega]
Eddie Chandler [Agent Lewis]
Lelah Tyler [Mrs. Winters]

 

Wo kann man die Schauspieler hierzulande sehen?

Arthur Loft hat in „Charlie Chan in Honolulu“ schon mal vorbei geschaut und unter vielen weiteren „uncredited“-Einträge finden sich „Mr. Smith geht nach Washington“ oder „Die wilden Zwanziger“.
Gwen Kenyon spielte meist auch unter ferner liefen, z.B. in „Der Freibeuter von Louisiana“ oder „Scotland Yard greift ein!“
Sarah Edwards kann man (oft nur sehr kurz) sehen in „Mr. X auf Abwegen“, „Piraten im Karibischen Meer“, „Badende Venus“, „Der dünne Mann kehrt heim“ oder „Jede Frau braucht einen Engel“.
George J. Lewis hatten wir schon bei “Die Docks von New Orleans”.
Marianne Quon spielte nur eine Handvoll Filme von denen nur die 1946er Version von „Anna und der König von Siam“ synchronisiert wurde.
Barry Bernard spielte in Hitchcocks „Der Auslandskorrespondent“ und machte auch viel Fernsehen, u.a. als Gast in „Solo für O.N.K.E.L.“
Auch Gene Roth ist bei dieser Serie mehrfach zu sehen, auch in „Kobra, übernehmen Sie“,
auch im Sherlock Holmes „Das Spinnennest“, im späten Charlie Chan „Shanghai Kobra“ oder auch in „Die größte Geschichte aller Zeiten“.
Eddy Chandler ist Veteran mit einem Auftritt in „Charlie Chan: Mord über New York“.
Daneben stehen etwa „Dick und Doof werden Papa“ oder „Die Marx Brothers im Kaufhaus“ auf der Liste, sowie „Mr. Smith geht nach Washington“, „Die wilden Zwanziger“, „Tarzans Abenteuer in New York“ und „Das Doppelleben des Herrn Mitty“.

Charlie Chan beim Geheimdienst (worum gehts?)

Charlie Chan in the Secret Service DVD (CHARLIE CHAN IN THE SECRET SERVICE, USA, 1944, Monogram Pictures Corporation)

Ein Erfinder wird ermordet, die Pläne seines neuen Supertorpedos sind verschwunden. Der Geheimdienst ist ratlos. Charlie Chan wird von der Regierung auf den Fall angesetzt. Seine Sprösslinge Iris und Tommy lassen sich nicht abwimmeln und wirbeln die schläfrige Truppe auf.

Ein Schiff … eine Explosion … allerdings nur im Wasserbassin eines Labors in Washington. Erfinder George Melton steckt die Pläne seiner Erfindung, einem Anti-U-Boot-Torpedo, in die Tasche und wimmelt seine Bodyguards ab, um unter den Gästen seiner Cocktailparty zu relaxen. Doch kaum ist er im Erdgeschoss seines Hauses angekommen und will das Licht im Wandschrank anknipsen wird er beobachtet und stirbt – wie es scheint eines natürlichen Todes. Die Bodyguards stürmen heran, prüfen sofort die Brieftasche, aber die Pläne sind verschwunden.
In seinem Büro erwartet Charlie Charlie Besuch von Sohn und Tochter um eine Stadtrundfahrt zu machen. Da wird er, nun in Diensten des Geheimdienstes, zum Chef gerufen, der ihm den Melton-Fall überträgt. Der Detektiv vermutet sofort den gefährlichen Spion Manlech hinter dem Todesfall.
Er schickt seine Kinder zurück ins Hotel, bevor er zum Tatort aufbricht. Tochter Iris lässt sich nicht so gerne abwimmeln und als Tommy meint, er könne herausfinden, wo ihr Vater sich hinbegibt, gibt es kein halten mehr.
Charlie kommt am mittlerweile von der Polizei umstellten Haus an. Die anwesenden Beamten kennen ihn alle. Der Sergeant an der Tür ist sogar ein „alter Freund von Hawaii und den US Marines“ (oder Marine?). Mit diesem wechselt er ein paar überflüssige Worte bezüglich Deutschen und Japanern, die man gerne im Fadenkreuz hat. Auch Mr. Jones, der drinnen die Oberaufsicht führt, ist ein Bekannter, mit dem Charlie „seit 10 Jahren nicht zusammengearbeitet hat“.
Charlie verlangt eine umgehende Autopsie des Toten, der daraufhin abtransportiert wird. Obwohl gerade erst angekommen verwehrt er der Haushälterin „nach oben“ zu gehen, bevor er erfährt, dass alle Verdächtigen sich noch unten befinden. Mit ähnlich kurzen Begegnungen werden nach und nach alle irgendwo herumschleichenden Besucher vorgestellt, darunter auch Birmingham Brown, dem Chauffeur der ebenfalls anwesenden Mrs. Winters, der ausdauernd versucht irgendwie raus zu kommen.
Weitere Verdächtige sind der im Importgeschäft tätige Louis Vega, die Arantos – Bruder und Schwester – mit ihrem Kammerdiener sowie ein Politiker. Da gibt es Aufregung, weil die Torpedo-Pläne wieder aufgetaucht sind.
Derweil haben Iris und Tommy tatsächlich den Tatort gefunden und kommen unbehelligt bis zur Haustür. Der Sergeant erkennt sie von früher, verwehrt ihnen aber dennoch den Eintritt, wohl wissend, dass „Jimmy“ öfters mit Charlie ermittelte.
Irgendwann im Laufe der Gespräche mit den Party-Gästen wird Charlie Chan denen sogar beiläufig namentlich vorgestellt. Er demonstriert den überraschten Zuschauern, das der Erfinder die Pläne kaum an der Fundstelle deponiert hätte, und erklärt die gefundenen Pläne gleich mit für falsch …

Charlie Chan – Es waren Dreizehn (1931)

Eran Trece - Title„Eran Trece“ („Es waren Dreizehn“) ist praktisch identisch mit CHARLIE CHAN CARRIES ON („Charlie Chan macht weiter“) und wurde von Fox Film 1931 parallel zu diesem auf spanisch gedreht. Neben den Dialogen wurden die Namen der Weltreisenden leicht angepasst.

Laufzeit: 79 Minuten
Premiere: 04.12.1931, erstaunliche 8 Monate nach dem Original

Es spielen:

Eran Trece - StillManuel Arbó[Charlie Chan]
Rafael Calvo[Inspektor Duff]
Raúl Roulien[Max Minchin]
Blanca de Castejón[Peggy Minchin]
Miguel Ligero[Frank Benbow]
Amelia Santee[Mrs. Benbow]
Juan Torena[Dick Kennaway]
Ana Maria Custodio[Elen Potter]
Carmen Rodriguez[Mrs. Rockwel]
Julio Villarreal[Dr. Lofton]
José Nieto[Captain Kin]
Carlos Diaz de Mendoza[Walter Decker]
Lia Torá[Sybil Conway]
Marin Garralaga[John Ross]
Antonio Vidal[Paul Nielson]
Ralph Navarro[Inspektor Gardner]

Beim Übergang vom Stumm- zum Tonfilm mussten die Studios sich etwas einfallen lassen. Der Aufbau der Synchrontechnik und die Akzeptanz solcherart geänderter Filme ließ noch auf sich warten. Die Auslandsverwertung gestaltete sich nun schwierig, denn selbst das Englische war nicht so weit verbreitet, dass Hollywood etwa in Kontinentaleuropa oder Südamerika auf viele Zuschauer hoffen konnte. Die neuen Untertitel, im laufenden Bild eingeblendet, waren eine Möglichkeit, aber gewöhnungsbedürftig und in Ländern mit starken eigenen Filmgesellschaften (u.a. Deutschland) konnte man so nicht konkurrieren.

In der Zwischenzeit drehte man den einen oder anderen Film schlichtweg in unterschiedlichen Sprachen mehrmals, so auch „Dracula“ parallel in spanisch. Dafür engagierte man Muttersprachler, die in denselben Kulissen direkt nach der Originalfassung spielten, bei „Es waren Dreizehn“ während der Nacht. Wo es ging engagierte man einen im jeweiligen Markt etablierten Star, in diesem Fall Raúl Roulien, dem man auch mal eine besondere Szene gestattet, hier die Gesangseinlagen bei der Abschiedsfeier, wodurch diese Fassung Minuten länger dauert als die englische.

„Eran Trece“ galt wie viele frühe Chan-Filme als verloren und wurde erst in den 1990er Jahren wiederentdeckt. Er ist untertitelt auf der ersten deutschen Charlie-Chan-DVD-Box drauf.

Charlie Chan macht weiter – Die Kritiken

Charlie Chan carries on TrailerCharlie Chans erster Auftritt im neuen Format. Der Held rückt ins Zentrum der Geschichte und von dort mag man ihn sich nicht mehr wegdenken. Wie 3 Filme zu Büchern mit ihm ohne ihn verfilmt werden konnten ist schwer vorstellbar.
Es ist schon vieles vorhanden, was die Serie ausmacht: Das unterschätzt werden durch den Mörder. Das Sprüche klopfen und Falle stellen. Ein kleiner Blick auf die Familie. Und natürlich die Kollegen rund um die Welt, die ihn kennen.
Abseits davon war Charlie offenbar noch nicht in den Schlagzeilen, so dass die Passagiere seinen Namen nicht kennen, wie etwa in „Charlie Chan in Ägypten„.
Leider ist von Warner Olands Debüt in der Rolle nur ein Trailer erhalten geblieben. Einst überzeugte der Streifen Produzenten und Zuschauer. Ohne diesen Film gäbe es die ganze Serie nicht.

Charlie Chan carries on Still1Da der Film zu lange nicht mehr öffentlich verfügbar ist, gibt es nur die Premieren-Kritiken von 1931:

Für »Variety« waren die Schauspieler gut gewählt. Warner Oland trug seine Rolle elegant, wenn auch ein bisschen lethargisch, was am Tempo des Films liegen könnte, dass dem Buch Ehre mache.
Die »New York Times« bedauerte vor allem, das der liebenswürdige Spürhund und Philosoph erst zur Halbzeit erscheint und hätte Charlie gerne noch eine Stunde länger zugehört.
»Paimanns Filmlisten« haben mehr Anspruch, bemängeln die übliche Schablone. Spannung und anständige Aufmachung wird dem Film zugestanden,
als Note bleibt „ein guter Mittelfilm“ – wie bei praktisch allen Chans.

Allerlei zu “Charlie Chan macht weiter”

Charlie Chan carries on PosterOriginaltitel: »Charlie Chan Carries On«
Laufzeit: 69 Minuten

Produktionszeitraum: 3. Januar bis Ende Januar 1931
Copyright: Fox Film Corporation, 11. Februar 1931
Premiere: 12. April 1931

Charlies beste Sprüche:

  • Aller Unfrieden beginn mit öffnen eines Mundes.
  • Dem, der das Huhn füttert gebührt das Ei.
  • Nur sehr mutige Maus baut Nest in Katzenohr.
  • Keine Zeit Brunnen zu graben wenn Haus erst brennt.

Es spielen:

Marguerite Churchill [Pamela Potter]
John Carrick [Mark Kennaway]
Warner Oland [Charlie Chan]
Warren Hymer [Max Minchin]
Marjorie White [Sadie Minchin]
C. Henry Gordon [John Ross]
William Holden [Patrick Tait, Anwalt]
George Brent [Captain Ronald Keane]
Peter Gawthorne [Inspektor Duff]
John T. Murray [Dr. Lofton]
John Swor [Elmer Benbow]
Goodee Montgomery [Mrs. Benbow]
Jason Robards Sr. [Walter Honeywood]
Lumsden Hare [Inspektor Hanley]
Zeffie Tilbury [Mrs. Luce]

Wo kann man die Schauspieler hierzulande sehen?

Warren Hymer spielte in „20.000 Jahre in Sing Sing“, „Blaubarts achte Frau“ und „Mr. Moto und die geheimnisvolle Insel“.
Marjorie White war gleich anschließend in „Der Tod ist ein schwarzes Kamel“ dabei.
Auch C. Henry Gordon kennt man von dort und anderen Chan-Filmen: „Charlie Chan bei den Olympischen Spielen“, „Stadt in Dunkelheit“ (keine Synchronfassung) und „Charlie Chan im Wachsfigurenkabinett“. Außerdem in „Unter zwei Flaggen“ oder „Im Tal des Schreckens“.
George Brent war neben dem Chan-Darsteller in „Der bunte Schleier“.
John T. Murray sehen wir in „Mr. Deeds geht in die Stadt“, Hitchcocks „Der Auslandskorrespondent“ oder aber „Dr. Kildare – Der Hochzeitstag“.
Lumsden Hare drehte „Unter zwei Flaggen“, „Der letzte Mohikaner“, „Das Gespenst von Canterville“ oder „Das Doppelleben des Herrn Mitty“.
Zeffie Tilbury war u.a. in „Dick und Doof werden Papa“ oder „Die Klotzköpfe“, in „Nach dem dünnen Mann“, „Bulldog Drummond – Die Rache der schwarzen Witwe“ und „Früchte des Zorns“.