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Charlie Chan – Einkaufsliste, aber Achtung!

Neben den in den letzten Jahren erschienenen Charlie Chan DVDs, ist noch vieles Weitere beim deutschen Amazon erhältlich, worauf hier vielleicht noch nicht eingegangen wurde. Weihnachten nähert sich, daher eine kleine Umschau.

Kochmedia hat seine 12 Filme mit Warner Oland als Charlie Chan als Box rausgebracht und da besteht wohl kein Zweifel, dass drin ist, was man erwartet: Beste Unterhaltung.
Charlie Chan TCM Greatest Classic Films – Diese Sammlung aus „Dark Alibi“, „Dangerous Money“, „The Trap“ und „Chinese Ring“ von Turner Classic Movies ist bekannt, hatte ursprünglich aber ein anderes Cover.

Drei Boxen mit späten Toler-Chans gab es hier schon 2014 zu sehen. Greifen sollte man wohl zur Alive-Sammelbox, die dürfte die 5 dort erschienenen enthalten.
Die Kommentare auf Amazon bringen etwas Licht über den Inhalt der anderen beiden ins Dunkel. Die „Kultfilm Edition“ sowie „Meisterdetektiv“ enthalten offenbar zur Hälfte nicht-synchronisiertes Material und die Kommentare sind so vermischt, dass man sich fragt, ob die beiden nicht dieselbe Box sind. Huch!?

Es geht noch schräger. Einige Chan-Filme in Originalfassung sind frei erhältlich, sog. Public Domain. Sie wurden teilweise schon vor den neu-Digitalisierungen als analoge Versionen auf DVD gezogen, daher muss man vorsichtig sein, was man da bestellt. Da gibt es Fox-Chans ohne Hinweis auf Fox – Klarer geht nicht, oder?
Wenn zuviel unklar ist, also etwa ohne Coverbild mit ungenauen Beschreibungen geworben wird, sollte man wohl besser die Hände von lassen.

Ein Kuriosum ist diese Version von „Charlie Chan Gefährliches Geld“ – Warner Oland ist auf dem Cover zu sehen, der bei Entstehen dieses späten Sidney Toler Films, schon lange tot war. Nicht jeder weiß das. Wenig Info, keine Kommentare. Was wohl drin ist …?

Wie kommt diese italienische VersionCharlie Chan Collection Vol. 4 (2 dvd) Box Set“ auf die deutsche Amazon-Seite? Sie hat deutsche und englische Bewertungen … Aber gehören die wirklich zu diesem Produkt?

Zu guter Letzt noch was für Privat-Detektive. Viele kleine Unklarheiten – wer will ermitteln?
Charlie Chan International Investigator“ – Wer hat das denn rausbracht, ist nur eine der Fragen, die man sich da stellen sollte. Laut Cover sind enthalten 1.02, 1.05-1.16 und 2.01-2.04, 2.06-2.07 – wo sind die übrigen Fox-Filme … ?
Ach – kein Hinweis auf Fox … hm …

Das äußere sagt nichts über die Qualität im Inneren. Warum sich also nicht überraschen lassen …

Charlie Chan Filmsammlung komplettieren

Alle Charlie Chan Filme haben zu wollen, ist ein ganz natürlicher Wunsch für Fans von schwarz/weiß Krimis. Welche Streifen gibt es deutsch, und welche fehlen, nachdem alle Synchronisationen in den letzten Jahren auf DVD gepresst wurden?

In Deutschland auf DVD erschienen:
Kochmedia hat alle verfügbaren Oland-Chans (F1.02, F1.06-F1.16) in drei Vierer-Boxen herausgebracht. Mit dabei ist der nicht-synchronisierte »Charlie Chan in Paris« (F1.07), für den Untertitel angefertigt wurden.

Bei Chandler gab es Einzel-DVDs von einigen späten Toler-Chans (F3.08, F3.10, F3.11). Oben drauf zwei extra angefertigte Direct-to-DVD-Synchronisationen, eine mit Toler (F3.05) und eine mit Winters (F4.01) als Chan.

Pidax legte in den letzten Monaten mit den frühen Toler-Chans nach (F2.01-F2.11), wobei »Stadt in Dunkelheit« (F2.04) mangels Synchronfassung fehlt. Dafür rundeten sie die Doppel-DVD-Reihe mit den ausstehenden späten Tolers (F3.07, F3.09) perfekt ab.

Fehlen also: 2.04, F3.01-F3.04, F3.06 und F4.02-F4.06, die man sich im Original (oft mit engl. UT) besorgen kann. Was gibt es in den USA um die Sammlung zu vervollständigen ?

Empfehlung: Die schon 2004 erschienene »Chanthology« Box von MGM, die F3.01 bis F3.06 enthält. Klar, F3.05 wäre damit doppelt, aber ansonsten gleich drei Chan-Kids die wir hierzulande nie gesehen haben: Iris, Frances und Eddie (pardon: Edward). Hier gibt es Untertitel und Spaß!

Ordentlich: TCM / Warner brachte im August 2013 die Vierer DVD-Box: »Charlie Chan Collection« mit F3.09 (*beep* haben wir deutsch) sowie F4.02-F4.04, also drei Winters-Chans mit Yung (als »Tommy«) und Moreland, inklusive Cowboy-Ranch und Untertitel.

Im Juni 2016 legte Warner nach mit der »Charlie Chan 3-Film Collection«. Hier gibt es den bekannten 3.07 aber auch die beiden letzten Winters-Chans F4.05-F4.06 mit Luke (»Lee«) und Moreland sowie Yungs Abschiedsvorstellung (F4.05) — leider OHNE Untertitel!

Für alle, die es unbedingt vollständig haben wollen, oder selbst sehen möchten, ob »Stadt in Dunkelheit« (F2.04) gut oder schlecht ist … Den Film gibt es offiziell nicht einzeln, aber wer sich davon immer noch nicht abschrecken lässt …
Da gibt es seit 2008 die exzellente Chan-DVD-Box »Cinema Classics Collection 4« von 20th-Century/Fox, die F2.01-F2.04 inkl. Untertitel und Extras enthält. So bekommt man zwei prima Filme, einen Ordentlichen, nette Featurettes und eben diesen bislang ungesehenen Streifen.

Wünsche glückliches Reinschauen …

Chang Apana bei Hawaii Five-O

Während wir noch auf Mexiko / Chinatown warten, kann man bei aktuellen Krimis reinschauen und Ausflüge in die Geschichte erleben.
Manchmal wünschte man, die US Serie »Hawaii Five-O«, um eine fünfköpfige Spezialeinheit, möge sich mal mit dem genauso fiktiven Kollegen Charlie Chan auseinandersetzen. Nun, zum zweihundertsten Episoden-Jubiläum gibt es immerhin einen interessanten Ausflug in die Realität.

Am Dienstag 26.3. um 22:10 Uhr auf Sat 1 läuft mit »Große Träume« (Pua a‘e la ka uwahi o ka moe), die Episode 7 der neunten Staffel, die noch kein halbes Jahr alt ist:
Bei einer Restauranteröffnung erhält einer der Protagonisten Unterlagen zu einem ungeklärten Fall rund um den berühmten hawaiianischen Polizisten Chang Apana. Er träumt und glaubt, den Fall gelöst zu haben …

Chang Apana ist ein realer Polizist, der vor hundert Jahren auf Hawaii gelebt hat. Das brachte Autor Earl Derr Biggers darauf, mit Charlie Chan einen chinesischen Detektiv in Honolulu ermitteln zu lassen.

Chang Apana – mehr als ein Charlie Chan Vorbild

Er war nicht Charlie Chan, aber zu jener Zeit bei der Honolulu-Polizei beinahe schon legendär. Als Autor Earl Derr Biggers für seinen Hawaii-Krimi recherchierte, stieß er auf einen Zeitungsbericht über Chang Apana. Schon war die Idee geboren, auf der exotischen Insel einen chinesischen Polizisten ermitteln zu lassen.

Chang Apana, geboren am 26. Dezember 1870 nahe Honolulu auf Oahu, arbeitete bereits als Jugendlicher auf einer Ranch und trug Cowboyhut und Bullenpeitsche. Als amerikanische Truppen die Inseln 1898 besetzten, war Apana bereits als Tierschützer im öffentlichen Dienst tätig. Bald wurde der US-Marshal aufmerksam und Chang Apana wechselte in den Polizeidienst.

Wichtig war ihm eine Spezialerlaubnis, mit der er die Bullenpeitsche, mit der er Vorführungen gab, auch im Einsatz tragen zu dürfen.
Mit Mördern hatte Apana im Gegensatz zu Charlie Chan kaum zu tun, eher mit Opium-Schmugglern und Glücksspielern zuhauf. Da taucht in den Polizei-Meldungen oft lapidar etwas auf wie: »Polizei Offizier Apana fasste gestern in Palama Glücksspieler, brachte zehn in Haft.« (The Pacific commercial advertiser, 27. July 1908)

Apana wich keinem Kampf aus, war nicht gerade für Langmut bekannt und konnte ordentlich Prügel austeilen. Immer wieder verkleidete er sich, um in versteckte Spielhöllen zu gelangen. Etliche überlebte Messerattacken, die Festnahme von 40 Spielern auf einen Streich und ein Sturz aus dem zweiten Stockwerk mit umgehender Rückkehr machten ihn bei Kriminellen zum gefürchteten Gegner.

Apana hatte viele Kinder aus mehreren Ehen. Er sprach nur Hawaiianisch und »Pidgin-Englisch«, konnte nicht lesen, aber das war für die Arbeit nicht wichtig. Eine der Töchter las ihm auf der Veranda des Hauses am Punchbowl Hill gerne aus Magazinen vor oder die Zwischentitel im Kino.

Chang Apana wurde regelmäßig befördert, und ab 1925, nach Erscheinen von Earl Derr Biggers Krimi, wurde er oft als »Charlie Chan« angesprochen. Den Touristen gab er lächelnd Autogramme.
1931, bei den Dreharbeiten zum Chan-Film »Der Tod ist ein schwarzes Kamel« wurde Chang Apana eingeladen, die Dreharbeiten zu besuchen. Er kam gerne und amüsierte sich insbesondere über die Chan-Sprüche. Zusammen mit Hauptdarsteller Warner Oland posierte er vergnügt den Fotografen.

Nach einem Schlüsselbeinbruch bei einen Unfall 1932 wurde Chang Apana pensioniert und arbeitete als Wachmann weiter. Ende des Folgejahres wurde bei dem an Diabetes leidenden Apana eine Beinamputation notwendig, in deren Verlauf er am 8. Dezember 1933 verstarb.
Die Zeitungen titelten landesweit »Charlie Chan ist tot« und verwiesen auf Biggers Ideenfindung. Bei der großen Trauerfeier waren die Mitglieder der Polizei anwesend und das Militärorchester spielte.

Viel hatten der drahtige, zigarettenrauchende Apana und Charlie Chan nicht gemeinsam. Dennoch gestand Earl Derr Biggers, dass wenn Charlie schon ein Vorbild haben müsse, es keinen Besseren als Chang Apana geben könne.

Oh du Fröhliche … Was für ein Jahr!

Charlie Chan unterm Weihnachtsbaum? In den Filmen gab es das nicht zu sehen, immerhin Ostereier hat Charlie hergestellt. Aber gucken darf man? Passen Krimis in die besinnliche Weihnachtszeit? Also, wirklich. In jedem Vorabend-Krimi geht es heutzutage gewalttätiger zu als in den beschaulichen Chan-Krimis.

Weihnachtlich wirds draußen und bald kommt der Weihnachts-Chan! Was darf es sein? 2018 brachte viele tolle Sachen! Die brandneuen Doppel-DVDs von Pidax? Charlie Chan in Honolulu und in Reno? Charlie Chan auf der Schatzinsel und in Panama! Da wirds festlich! Vielleicht noch die im Mai erschienene DVD mit dem 70er Jahre Film »Ein wohlgehütetes Geheimnis«?

Außerdem ist bei Tannenduft endlich mal Zeit für eines der vier Hörspiele, die letztes Jahr bei Allscore rauskamen? Und bei Lichterschein zu lesen gäbe es auch Neues: »The Charlie Chan Films« (J.L. Neibaur, Mai 18), »Charlie Chan’s Poppa: Earl Derr Biggers« (B. Gregorich, Februar 18) oder »Charlie Chan – Eine schwarz / weiße Ära« (M.L. Höfler, Oktober 17).

Dieses Jahr hat uns viel schönes beschert. Da wird sich doch was finden, für angenehme lange Winterabende bei schwarz/weiß!
Morgen Kinder wird’s Chan geben! Fröhliche Weihnacht!

Alias Charlie Chan – Warner Oland

Für die Leinwand prägte zweifellos ein Schauspieler die Rolle des Charlie Chan: Warner Oland.
Der kam am 3. Oktober 1879 in Schweden zur Welt, doch seine Familie übersiedelte 1892 in die USA. Er spielte ab 1898 Theater, u.a bei der »Sarah Bernhardt Company« und der bekannten Alla Nazimova. Er übertrug Henrik Ibsens Stücke und zusammen mit seiner Frau auch August Strindberg.
Die Filmgesellschaften wurden auf den versierten Theatermimen aufmerksam. Schauspieler stellten damals alle möglichen Nationalitäten dar und Oland wurde häufig für asiatische Rollen engagiert. In seiner Hollywoodkarriere drehte er neben den Großen, von Greta Garbo bis Marlene Dietrich. Oland und seine Frau gingen jedoch lieber auf Reisen als Geld und Karriere nachzujagen. Er meinte: »Ich bin nackt auf die Welt gekommen, und nackt werde ich sie verlassen.«

Ende 1930 kaufte Fox Film die Rechte am neuesten Chan-Roman und Oland bekam die Hauptrolle. Der warf sein Talent in die Figur und verlieh ihr eine unverwechselbare Leinwandseele. Publikum und Kritiker waren begeistert, Zuschauer in Amerika, Europa und China wollten mehr! Mehrere Filme pro Jahr entstanden und bald konnte Oland nicht mehr spazieren gehen, ohne erkannt zu werden. Als das Ehepaar 1936 nach Peking reiste, gab es auch dort einen Auflauf, Zeitungen und Wochenschauen berichteten.

Regisseur und Produzent ermunterten Oland zu seinem Unglück zum Trinken: Er wirke entspannter. 1937 konnte Oland Filme nicht mehr ohne Alkohol drehen. Seine Frau reichte die Scheidung ein und bald landete er mit Nervenzusammenbruch im Krankenhaus. Eine Erholungsreise sollte helfen, er wollte die »Kastanienbäume von Florenz wieder sehen.«
Seine Frau war zur Aussöhnung bereit, sollte er dem Alkohol abschwören. Nach einem Sommer in Westeuropa reiste Oland Ende Juli 1938 nach Schweden. Auf Postkarten beschrieb er, wie herzlich ihn alle aufnahmen. Er wohnte in Greta Garbos Sommerhaus und besuchte seine Heimatstadt, fühlte sich wie im Paradies.
Doch dann holte er sich eine Lungenentzündung und wurde ins Stockholmer Krankenhaus gebracht. Dort starb Warner Oland, der Charlie Chan in 16 Filmen gespielt hatte, am 6. August 1938. Hollywood trauerte, doch schnell wurde ein Ersatz gesucht. Olands Frau Edith überlebte ihn um 30 Jahre.

Charlie Chan – Bücher, DVDs, Hörspiele

Aus gegebenem Anlass – neue DVDs sind im Kommen – hier mal eine Aufstellung über die Aktivitäten auf dem deutschen und amerikanischen Markt der letzten 3 Jahrzehnte. Erfreulicherweise gar nicht so wenig.
Infos zu fast allem finden sich hier auf der Webseite, insbesondere zu den Aktivitäten seit 2013, die hier begleitet wurden – nun also auch schon über 5 Jahre.

Deutschland:

  • Mai 2018 – DVD: »Ein wohlgehütetes Geheimnis«, Pidax
  • Oktober 2017 – Hörspiel: »Das schwarze Kamel«, Allscore
  • Oktober 2017 – Buch: »Charlie Chan – Eine schwarz / weiße Ära«, Michael-Lothar Höfler
  • Juni 2017 – Hörspiel: »Hinter dem Vorhang«, Allscore
  • März 2017 – Hörspiel: »Der chinesische Papagei«, Allscore
  • Dezember 2016 – Hörspiel: »Das Haus ohne Schlüssel«, Allscore
  • Februar 2015 – DVD: »Charlie Chan Collection Teil 3«, Koch Media (Oper, Olympische Spiele, Broadway, Monte Carlo)
  • Oktober 2014 – DVD: »Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin«, Koch Media
  • Juli 2014 – DVD: »Die blutige Spur« und »Der chinesische Ring«, Chandler
  • Mai 2014 – DVD: »Charlie Chan Collection Teil 2«, Koch Media (Shanghai, Geheimnis, Zirkus, Pferderennen)
  • August 2013 – DVD: »Ein fast perfektes Alibi«, Chandler
  • Juni 2013 – DVD: »Charlie Chan Collection Teil 1«, Koch Media (Kamel, London, Paris, Ägypten)
  • Juni 2013 – DVD: »Die Falle«, Chandler
  • April 2013 – DVD: »Gefährliches Geld«, Chandler
  • 2004 – Buch: »Der chinesische Papagei«, Earl Derr Biggers (Neuübersetzung)
  • 2004 – Buch: »Das Haus ohne Schlüssel: Charlie Chans erster Fall«, Earl Derr Biggers (Neuübersetzung)

USA:

  • Mai 2018 – Buch: »The Charlie Chan Films«, James L. Neibaur
  • Februar 2018 – Buch: »Charlie Chan’s Poppa: Earl Derr Biggers«, Barbara Gregorich
  • Juni 2016 – DVD: »Charlie Chan 3-Film Collection«, Warner (The red Dragon, The feathered Serpent, The Sky Dragon)
  • August 2013 – DVD: »Charlie Chan Collection«, TCM / Warner (Shadows over Chinatown, Docks of New Orleans, Shanghai Chest, The golden Eye)
  • 2013 – Buch: »The Charlie Chan Mystery Movie Guide«, Luke Freeman
  • 2011 – Buch: »The Case Files of the Oriental Sleuths«, David Rothel
  • 2010 – Buch: »Making the Detective Story American«, J. K. van Dover
  • 2010 – Buch: »Charlie Chan – The untold Story of the honorable Detective and his Rendezvous with American History«, Yunte Huang
  • Anfang 2010 – DVD: Charlie Chan Collection, TCM/Warner (Dark Alibi, Dangerous Money, The Trap, The Chinese Ring)
  • Herbst 2008 – DVD: »Cinema Classics Collection 5«, 20th-Century/Fox (Panama, Murder Cruise, Wax Museum, Murder Over New York, Dead Men Tell, Rio, Castle in the Desert)
  • Februar 2008 – DVD: C»inema Classics Collection 4«, 20th-Century/Fox (Honolulu, Reno, City in Darkness, Treasure Island)
  • August 2007 – DVD: »Cinema Classics Collection 3«, 20th-Century/Fox (Camel, Secret, Broadway, Monte Carlo)
  • Dezember 2006 – DVD: »Cinema Classics Collection 2«, 20th-Century/Fox (Circus, Race Track, Opera, Olympics)
  • Mitte 2006 – DVD: »Cinema Classics Collection 1«, 20th-Century/Fox (London, Paris, Egypt, Shanghai)
  • Anfang 2004 – DVD: »Chanthology«, MGM (Secret Service, The Chinese Cat, Black Magic, The Jade Mask, The Scarlet Clue, The Shanghai Cobra)
  • 2001 – Buch: »Charlie Chan’s Words of Wisdom«, Howard M. Berlin
  • 2000 – Buch: »The Charlie Chan Film Encyclopedia«, Howard M. Berlin
  • 1999 – Buch: »A Guide to Charlie Chan Films«, Charles P. Mitchell
  • 1989 – Buch: »Charlie Chan at the Movies«, Ken Hanke
  • 1988 – Buch: »In Manors and Alleys«, Jon Tuska