Charlie Chan Bücher auf norwegisch
Krimi geht immer. Das gilt für Deutschland wie für unsere Nachbarn.
Da lohnt ein kleiner Blick über den Zaun, um zu sehen, was dort erschienen ist und unter welchem Titel (nur falls ein Titel deutlich vom Original abweicht, wird die Übersetzung angegeben).
Das Fazit lautet: Charlie Chan ist auch zwischen Buchdeckeln immer und überall gut aufgelegt.
Auf norwegisch erschienen die sechs Chan-Bücher von Earl Derr Biggers unter folgenden Titeln (kein Anspruch auf Vollständigkeit):
- I Das Haus ohne Schlüssel (1925)
Honolulu-mysteriet („Das Geheimnis von Honolulu“ – Gyldendal 1931, Norild 1997, Cappelen Damm 2025) - II Der chinesische Papagei (1926)
Den kinesiske papegøye (Gyldendal 1931, Norild 1995, Cappelen Damm 2025)
- III Hinter dem Vorhang (1928)
Floils-Toflene („Samtstiefel“ – Gyldendal 1932)
Bak forhenget (SEMIC/nordisk 1994, Cappelen Damm 2025)
Charlie Chans triumf („Charlie Chans Triumph“ – Norild 1994) - IV Das schwarze Kamel (1929)
Den sorte kamel (Gyldendal 1932, Norild 1996, Cappelen Damm 2025)
- V Charlie Chan macht weiter (1930)
Charlie Chan kommer tilbake (Charlie Chan kommt zurück – Gyldendal 1933)
Mord i reiseselskapet (Mord in der Reisegruppe – Norild 1997, Cappelen Damm 2025) - VI Der Hüter der Schlüssel (1932)
Mannen med nøklene („Der Mann mit den Schlüsseln“ – Gyldendal 1933/53, Cappelen Damm 2025)
Bei der klassischen Gyldendal-Ausgabe passen immer zwei Cover gut zusammen. Norilds Bände aus den 1990ern sind zwar aufeinander abgestimmt, aber die Schriftart wechselt auffällig und offenbar wurde der sechste Band nicht mehr gedruckt. Cappelen Damm liefert eine moderne, digitale Ausgabe ohne Schnörkel.
Der erste Gyldendal-Band zeigt wie bei andersprachigen Ausgaben jene Szene, in der Minerva im Dunklen die leuchtende Armbanduhr entdeckt. Beim „Schwarzen Kamel“ ist es der Moment, als die beiden jungen Leute die Tote auffinden.
Was erwartet man, wenn der Papagei im Titel steckt? Das Tier ist jeweils abgebildet, nur Norild wirft noch die Perlenkette ins Rennen.
Auf dem Titel der Gyldendal-Klassiker 5 und 6 tut sich eine ganze Menge. Links sieht man eine mehr oder weniger neugierig machende Zeichnung und rechts eine Person abgebildet, dazwischen ein Pärchen.
Norild bediente – na, sowas – sich bei Band 3 und 4 bei den alten Covers der Gyldendal-Kollegen, die damals mit Drachen umrankt waren.
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Die Abbildungen stammen größtenteils aus dem WWW. Man kann nicht alle(s) haben …

















