Sohn Barry ist kräftig mit dabei. Leider werden seine Solo-Szenen schnell fad, denn jeder Zuschauer kapiert, dass sie nichts zur Lösung des Falles beitragen. Die Fälle sind inhaltlich sehr unterschiedlich, qualitativ aber auf ähnlich durchschnittlichem Niveau.
9. Der Patient in Raum 21
Chirurg Winstead hat Charlie vor Jahren eine Kugel herausoperiert, doch ein anonymes Schreibens bezichtigt ihn, wegen Sterbehilfe in Kanada verurteilt zu sein. Eine Entlastungszeugin wird umgebracht. Barry muss mehr als einmal mit Kopfverletzung behandelt werden.
* Die Oberschwester wird von Honor Blackman gespielt, die man als Pussy Galore in »Goldfinger« (1964) kennt.
10. Der Rajput Rubin
Bei einer Führung durch den Tower von London wird der Maharani von Rajput ein Rubin-Kollier gestohlen. Obwohl alle Besucher und Räume durchsucht werden, bleiben die Juwelen unauffindbar. Barry in Schwierigkeiten – was neues?
11. Der letzte Vorhang
Philip Royce kommt zu Charlie Chan, weil seine Tochter auf einen Schwindler hereinzufallen droht. Tatsächlich hat der Detektiv schnell genügend Material gegen den jungen Mann, der allerdings ernsthaft verliebt ist. Royce wird erschossen. Barry mit Alkohol abgefüllt.
12. Tod in den Fluten
Ein Gästehaus an der französischen Atlantikküste, wo im Krieg ein Schiff mit Gold an Bord gesunken ist. Ein Kriegsverbrecher und ein Seemann wollen sich den Schatz teilen, haben aber nicht mit den Gastgebern gerechnet. Charlie schlägt schließlich feste zu. Barry bekommt eins auf die Birne.






Das schwarze Kamel aus dem Titel bezieht sich auf einen Spruch von Charlie, als er den Tod der Schauspielerin verkündet: »Der Tod ist ein schwarzes Kamel, das ungebeten vor jeder Schwelle kniet. Heute Abend schwarzes Kamel kniete hier.«


BENSON FONG erblickte am 10. Oktober 1916 in Sacramento das Licht der Welt. Sein Vater starb schon Anfang der 30er Jahre. Fong verließ die High School und ging für 5 Jahre zum Studieren nach China, wo er auf der Bühne stand, Tenor sang und in einer Jazz-Band spielte.
Nach seiner Rückkehr nach Sacramento eröffnete Fong mit Verwandten einen Gemüseladen, verdiente sich aber als Kleindarsteller etwas dazu, so in »

Fong spielte zwar weiterhin kleine Rollen, so etwa in »Ein toller Käfer« (The love Bug, 1968) und »Kung Fu« (1972), doch das »Ah Fong‘s« erwies sich als außerordentlich beliebt. Bis 1971 folgten weitere Restaurants und Fong verbrachte seine Freizeit lieber beim Golf oder reiste durch Asien. Bis 1985 verkleinerte sich das Unternehmen nach und nach und Fong verabschiedete sich in Rente.