Charlie Chan Bücher auf französisch
Krimi geht immer. Das gilt für uns wie für unsere Nachbarn.
Da lohnt ein kleiner Blick (Falls ein Titel deutlich vom Original abweicht, wird die Übersetzung angegeben).
Charlie Chan ist auch zwischen Buchdeckeln immer wieder gut aufgelegt.
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Auf französisch erschienen die sechs Bücher von Earl Derr Biggers unter folgenden Titeln (kein Anspruch auf Vollständigkeit):
- I Das Haus ohne Schlüssel (1925)
La Maison sans clef 1966 – 1993 bei Opta, Marabout, L’Instant, Bouquins
Charlie Chan revient („Charlie Chan kehrt zurück“) 1939, bei Éditions des Loisirs - II Der chinesische Papagei (1926)
Le Perroquet chinois 1932 – 2013 bei Perrin, Opta, Marabout, W.Beckers, Hémisphères, L’Instant, Loisirs, Bouquins, Ombres
- III Hinter dem Vorhang (1928)
Derrière ce rideau 1930 – 1993 bei Perrin, Opta, Marabout, L’Instant, Bouquins - IV Das schwarze Kamel (1929)
Le Chameau noir 1966 – 1993 bei Opta, Marabout, L’Instant, Bouquins
Charlie Chan à Honolulu („Charlie Chan in Honolulu“) 1938 bei L’Empreinte
V Charlie Chan macht weiter (1930)
Un policier chinois („Ein chinesischer Polizist“) 1932 bei L’Empreinte
Charlie Chan à la rescousse („Charlie Chan als Retter“) 1930 – 1993 bei Yard, Opta, Marabout, L’Instant, Bouquins- VI Der Hüter der Schlüssel (1932)
Le Gardien des clefs 1939 – 1993 bei L’Empreinte, Opta, Marabout, L’Instant, Bouquins
Im Französischen gab es über die Jahrzehnte unzählige Auflagen und Sammelbände.
Die frühen Ausgaben zieren sehr klassische Fotos. Interessanterweise ist die älteste Ausgabe von V mit „Un policier chinois“ wie der deutsche Kinotitel benannt: „Der chinesische Polizist“ obwohl der Film in Frankreich unter „Lequel?“ lief.

In jeder Übersetzung – egal welche Sprache – blieben die Titel für II Papagei und IV Kamel unverändert, so auch im Französischen. Die moderne Auflage von Papagei bei Marabout mit sehr aufeinander abgestimmten Covers zeigt zwar die Perlenkette, um die es in der Geschichte geht, verzichtet aber auf das Tier, das international in aller Regel schon abgebildet wird.
Warner Oland wurde erst spät, für eine Neuauflage, auf das Cover gehoben, z.B. I „Charlie Chan revient“ von 1939.

Die Ausgabe von III „Derrière ce rideau“ von Perrin mit dem stimmungsvollen weiß/rotem Cover gehört sicher zu den originellsten überhaupt.
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Die Abbildungen stammen größtenteils aus dem WWW. Man kann nicht alle(s) haben …



















m Titel steht Charlie Chan, doch der erscheint erst nach der Hälfte des Buches. Der Leser verbringt viel Zeit beim Warten auf den Hauptdarsteller.



Das schwarze Kamel aus dem Titel bezieht sich auf einen Spruch von Charlie, als er den Tod der Schauspielerin verkündet: »Der Tod ist ein schwarzes Kamel, das ungebeten vor jeder Schwelle kniet. Heute Abend schwarzes Kamel kniete hier.«
Ein 15 Jahre alter Mord treibt Scotland Yard Mann Sir Frederic Bruce um, bei dem ein Paar chinesische Hausschuhe eine Rolle spielt. Verknüpfen lässt sich das ganze mit dem Verschwinden von Eva Durand, frisch nach Indien verheiratet. Bei einem Abendessen, bei dem Bruce den Fall lösen möchte, wird er beim „Fallestellen“ getötet.
Unter den Verdächtigen sind ganz verschiedene Leute, etwa ein amerikanischer Polizeichef oder ein Abenteurer, eine reiche Amerikanerin und – natürlich – selbst der Butler. Der Polizist bekommt seine Vorurteile um die Ohren gehauen. Die junge Staatsanwältin June bittet Charlie um Hilfe, doch auch der kann erst einmal kein Wunder vollbringen und geht an Bord seines Schiffes. Dort hört er allerdings eine Konversation, die ihn alarmiert und er springt im letzten Moment an Land.






